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Die richtige Ernährung für einen gesunden Darm

Man hört sie überall und an jeder Ecke: Ernährungstipps. Also wie soll man bei dieser Anzahl noch den Überblick bewahren und wissen, was wirklich gut ist? Wir haben eine Übersicht zusammengestellt, welche Lebensmittel wirklich gesund sind, und welche nur den Anschein erwecken.



Gesunde Ernährung – Was ist das eigentlich?

Auch hier gibt es so einige Definitionen. Für uns ist es recht einfach: Eine gesunde Ernährung führt zu einem gesunden Darm. Ergo sollte man die Lebensmittel essen, die unser Darm mag und für ihn verträglich sind. Da jeder von uns verschieden ist und eine andere Darmflora hat, ist auch eine gesunde Ernährung vollkommen individuell. So kommt der eine gut mit Milchprodukten oder Weizen klar, und der andere überhaupt nicht. Hier heißt es: ausprobieren!

Ein paar Richtlinien und Tipps können wir euch aber trotzdem mit auf den Weg geben:

Was ist gesunde Ernährung?

Gut gekaut ist halb verdaut

Zunächst aber noch ein genereller Tipp. Egal was man ist, das WIE ist ebenso entscheidend. Wichtig ist hierbei immer, sich genügend Zeit zu lassen und langsam zu essen. Am besten ohne Ablenkungen, wie zum Beispiel den Fernseher oder das Smartphone. Und je besser wir kauen, desto lieber hat unser Darm uns. Denn kleinere Stückchen machen im Darm weniger Arbeit, was bedeutet, dass er viel schneller und effizienter arbeiten kann. Davon profitieren wir natürlich auch wieder. Immerhin ist es unser Darm, der die ganzen Vitamine und Nährstoffe aus unserem Essen filtert.

Auf welche Lebensmittel sollte man verzichten?

Es gibt leider so einiges, was man lieber dankend ablehnen sollte. Alkohol, Koffein und auch Nikotin sind solche Verbrecher. Die heutige Lebensmittelindustrie fügt Speisen außerdem viel zu viel Zucker hinzu. So schießen wir tagtäglich über das angeratene Zuckerlimit hinaus, was unserem Darm und den kleinen Helfern in ihm gar nicht gut tut.

Was darf ich dann noch essen?

Wenn man sich die Zutatenliste von Produkten o durchliest, fällt schnell auf: Überall ist Zucker drin. Der kann schon mal ganz exotische Namen haben, wie Glucose, Dextrose oder Saccharose. Da kommt schnell die Frage auf: Darf ich überhaupt noch etwas essen?

Die Antwort ist natürlich: JA!

Lebensmittel wie Obst und Gemüse kann man wirklich in Hülle und Fülle essen. Und komplett aus seinem Leben verbannen muss man Zucker auch nicht gleich. Wer sonst keine Beschwerden hat, kann ruhig hier und da zu Schokolade oder Kuchen greifen, ohne dass unser Darm gleich rebelliert.

Obst und Gemüse Gesunde Ernährung

Die richtigen Ballaststoffe für einen gesunden Darm

Viel Flüssigkeit

Wahrscheinlich können Sie es schon nicht mehr hören: Wasser trinken ist allerdings wirklich so wichtig, dass es immer und überall mit erwähnt wird. Unser Körper besteht zu 50-60% aus Wasser, unser Gehirn sogar zu über 90%. Daher ist klar, dass wir unsere Reserven regelmäßig auffüllen müssen. Man muss allerdings nicht zwingend auf Wasser zurückgreifen. Auch Tees sind eine gute Option. Wer Wasser mit Geschmack bevorzugt, sollte allerdings aufpassen. In vielen Produkten versteckt sich auch hier viel zu viel Zucker. Eine bessere Alternative sind die sogenannten ‚Infused Water‘. Hier erhält das Wasser den Geschmack durch Obst, Gemüse oder Kräuter.

Probiotische Lebensmittel für gesunden Darm

Gesunde Ernährung für den Darm

Obst und Gemüse

Viele werden jetzt denken: Halt, hat Obst nicht auch ganz viel Zucker?
Das stimmt zwar, allerdings ist bringt Obst, im Gegensatz zu Süßigkeiten, auch noch viele gute Dinge mit. Ballaststoffe zum Beispiel. Oder Vitamine. Trotzdem tut es uns auch hier gut, Obst in Maßen zu essen, um unseren Blutzuckerspiegel nicht in unerreichbare Höhen schießen zu lassen.
Gemüse ist also das A und O einer gesunden Ernährung. Es bringt kein Fett mit, dafür aber reichlich Vitamine, Ballaststoffe und auch etwas Protein. Die beste Form, Gemüse zu essen ist allerdings nicht roh, wie viele Menschen glauben, sondern leicht gegart. Zwar gehen dabei ein paar Nährstoffe verloren, doch ist es dann leichter verdaubar. Vor allem am Abend sollte man auf zu viel Rohkost verzichten, damit unser Darm nachts nicht zu viele Überstunden machen muss.

Ballaststoffe – und zwar die richtigen

Man hört diesen Begriff so häufig, aber was sind Ballaststoffe überhaupt?
Im Grunde sind es pflanzliche Bestandteile unserer Nahrung, die vom Körper nicht verwertet werden könne. Klingt erst mal, als wären sie nicht wichtig. Sind sie aber doch, denn sie regen die Darmtätigkeit an. Dies macht sie zu einem beliebten Mittel bei Verstopfung. Darüber hinaus binden sie auch Toxine, Gallensäure sowie Mikroorganismen, die anschließend gemeinsam ausgeschieden werden.
Grundsätzlich gilt: Ballaststoffe sind gut für uns. Allerdings kann man auch hier zwischen diverser Arten unterscheiden. Obst und Gemüse bringen uns die natürlichsten und besten Ballaststoffe. Auch Vollkornprodukte enthalten viele, doch hier ist Vorsicht geboten: Nicht jeder verträgt diese Lebensmittel gleich. Bekömmlicher sind Produkte mit Kokosmehl oder auch Chiasamen.

Gesunde Ernährung: Viel Trinken

Probiotische Lebensmittel

Diese Lebensmittel hat unser Darm besonders gerne. Wieso? Weil sie eine frische Ladung an Mikroben liefern und unsere Darmflora verbessern. Mit fermentierten Produkten wie Sauerkraut, Joghurt (oder auch die Alternativen Kefir und Skyr) oder einer japanische Miso-Suppe kann man seinen Darm erfreuen. Allerdings muss man heutzutage aufpassen und aufmerksam die Zutatenliste lesen. Zum Teil werden diese Produkte mittlerweile anders hergestellt oder zur besseren Haltbarkeit abgekocht, was unsere kleinen Helfer leider abtötet. Schlecht sind diese Produkte dann zwar immer noch nicht, aber sie bringen auch nicht den gewünschten Effekt.


Sind Milchprodukte gesund?

Das scheint die Frage aller Fragen zu sein. Mit so vielen Menschen, die Laktose intolerant sind oder auch auf das Milcheiweiß reagieren, ist dies durchaus berechtigt. Fakt ist, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dass die Muttermilch eines anderen Tieres verzehrt. Wenn man bedenkt, dass diese für ein heranwachsendes Kälbchen gedacht ist, und somit voll mit Wachstumshormonen, kann man zu dem Schluss kommen, dass sie eher nicht für erwachsene Menschen geeignet ist. Ganz so pauschal kann man es dann aber doch nicht sagen. Auch hier sind die Reaktionen individuell. Manche Menschen haben mehr Mikroben im Darm, die die Milch gut verdauen können, und andere weniger.
Wer allerdings Hautprobleme hat oder einen unausgeglichenen Hormonspiegel, sollte Milchprodukte aber durchaus als Auslöser in Erwägung ziehen.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er sich ernähren möchte. Eine 100% ‚gesunde‘ Ernährung ist nicht für jeden nachhaltig umzusetzen und der Verzicht auf alles Süße kann tatsächlich unglücklich machen. Man sollte nur versuchen, alles in Maßen zu essen und eine Balance zu finden.