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11 Tipps gegen Reizdarm (RDS)

Wenn Sie an Reizdarm leiden, kennen Sie es bestimmt: Die Angst vor Krämpfen, Blähungen oder Durchfall bestimmt Ihren Alltag. Damit sind Sie nicht allein! Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden am Reizdarmsyndrom. Damit ist Reizdarm die am weitesten verbreitete Darmerkrankung.


von | 6. April 2018

Reizdarmsyndrom RDS Tipps Tricks

Das Reizdarmsyndrom

Schon seit über 100 Jahren beschäftigt dieses Phänomen die Mediziner. Dabei handelt es sich um eine Störung des Verdauungstraktes, die aber keine organische Ursache hat. Lange Zeit wurden Betroffene als Hypochonder oder Simulanten abgestempelt, obwohl Ihre Leiden ganz real waren.
Wer am Reizdarmsyndrom leidet, stellt zwar oft eine Verminderung der Lebensqualität fest, muss sich aber keine Sorge um weitere Erkrankungen machen. Diese sind nicht mit dem RDS verbunden, und der Reizdarm selbst ist ebenfalls nicht lebensbedrohlich.

Symptome eines Reizdarmsyndroms

Wer daran leidet, kennt die meisten Symptome bereits. Chronische Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfund und Durchfall sind meist die häufigsten Begleiterscheinungen. Aber auch ein Völlegefühl, einen schleimigen Stuhl oder das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung können vorkommen. Diese Symptome sind für jeden unterschiedlich und individuell in ihrer Häufigkeit und Intensität.
Abhängig von den Hauptsymptomen unterscheiden Mediziner zwischen 4 Reizdarmtypen:
  • Durchfalltyp
  • Verstopfungstyp
  • Reizdarmtyp mit gemischtem Stuhlverhalten
  • Reizdarmsyndrom ohne Subtyp

Ursachen für einen gereizten Darm

Stress

Ein Reizdarm hat keine organische Ursache, daher ist die Diagnose häufig erschwert und nur im Ausschlussverfahren möglich. Es gibt aber dennoch diverse Ursachen, nach denen man Ausschau halten kann. Stress und andere psychosomatische Faktoren wurden lange Zeit als die Hauptursache angesehen, und sie scheinen zumindest einen Einfluss auf unseren Darm zu haben. Bei zu viel Stress können die Darmaktivität und die Immunprozesse durcheinanderkommen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich diese Leiden in den Köpfen der Betroffenen abspielen.

Darmflora & Darmbarriere

Zudem hat die Darmflora ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Ist die Darmflore gestört, befinden sich zu viele von den falschen Bakterien in unserem Darm, die die guten Bakterien, wie zum Beispiel Bifido oder Lactobazillus, verdrängen. Diese Bakterien bilden zum Teil auch vermehrt Gas, was zu unangenehmen Blähungen führt.
Durch Medikamente und vor allem Antibiotika wird die Darmflora besonders geschädigt. Antibiotika löschen Bakterien aus – aller Art. Dies bedeutet, dass nach einer Behandlung mit Antibiotika der Darm sehr bakterienarm ist und sich schnell die falschen ansiedeln können.
Auch die Darmbarriere kann für unangenehme Leiden sorgen. Ist diese geschädigt, können Schadstoffe oder Erreger hineindringen. Dort verursachen sie dann winzige Entzündungen.

Ernährung

Wie bei vielen Dingen, spielt beim Reizdarmsyndrom auch die Ernährung eine große Rolle. Zu viel Fett und Zucker begünstigen schlechte Bakterien, die dann für eine gestörte Darmflora sorgen. In einigen Fällen ist die Ernährung also der Auslöser für die ersten Reizdarmsymptome. Durch sie wird dann auch meist der Stress erhöht, was in einem Teufelskreis endet, aus dem man nur schwer wieder herauskommt.

Darm Darmbeschwerden Reizdarm Ursachen

Diagnose & Behandlung

Wie bereits erwähnt, ist eine direkte Diagnostik nicht möglich. Um einen Reizdarm festzustellen, müssen erst alle anderen Darmerkrankungen ausgeschlossen werden. Wichtig dazu ist, den richtigen Spezialisten aufzusuchen. Ein Gastroenterologe kann Ihnen am besten weiterhelfen. Vor allem sollten Sie auch die Wahl der Medikamente ihm überlassen, da die falsche Wahl das Problem noch verschlimmern könnte.
Zur Behandlung gibt es verschiedenste Ansätze und Präparate. Wirkungsvoll sind häufig Probiotika, da sie die Darmflora unterstützen und wieder ins Gleichgewicht bringen können. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass die meisten Präparate dauerhaft eingenommen werden müssen, um einen Erfolg zu erzielen. Eine langfristige Wirkung auch nach der Einnahme ist der Pharmaindustrie noch nicht gelungen. Auch hierzu sollten Sie Ihren Arzt konsultieren und sich beraten lassen, welche Bakterienstämme geeignet sind.

2 grundsätzliche Tipps gegen Reizdarm:

1. Bewusste Ernährung

Um erste Linderungen zu erzielen, ist es am besten, bewusster auf seine Ernährung zu achten. Fettarme, leichte Speisen, die reich an Ballaststoffen sind eignen sich am besten. Auch sollte man mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, und vor allem abends auf Rohkost verzichten. Eine genauere Liste finden sie unten:


Besser verzichten auf:

  • Alkohol
  • Kaffee
  • Rauchen
  • Zucker
  • Weißmehlprodukte
  • Blähende Lebensmittel
  • Kohlensäure
  • Milchprodukte
Bewusste Ernährung gegen Reizdarm Reozdarmsyndrom RDS

Dies sieht erst einmal aus, als müsste man auf alles Leckere verzichten. Doch gibt es für die meisten Produkte gesündere Alternativen. Außerdem muss dies kein Abschied für immer sein. Nach ein paar Wochen kann man damit beginnen, einzelne Lebensmittel wieder zu integrieren.
Dabei ist wichtig, die Folgen genau zu notieren und ein Ernährungstagebuch zu führen. So findet man schnell heraus, welche Lebensmittel unangenehme Folgen mit sich ziehen. Auf diese Auslöser sollte man dann aber auch dauerhaft verzichten, um eine Verbesserung zu erzielen.
Außerdem ist es wichtig, das Essen unter Zeitdruck zu vermeiden und gut zu kauen, da dies die Verdauung erleichtert und der Darm weniger strapaziert wird.

HOCA Toilettenhocker für vollständige Darmentleerung & gegen Reizdarmsyndrom RDS

2. Darm vollständig entleeren

durch die optimale Sitzposition beim Toilettengang

Den Darm nicht zu strapazieren ist ganz entscheidend.
Da der Darm auch durch Rückstände beim Ausscheiden belastet werden kann, empfiehlt sich auch sehr eine Hocksitzposition beim Stuhlgang, durch die Sie Ihren Darm besser entleeren können. Denn durch Rückstände im Darm können Entzündungen entstehen.
Hier hilft Ihnen unser HOCA Toilettenhocker, der sogar offiziell vom Schweizerischen Morbus Crohn Verband (SMCCV) offiziell empfohlen wird.

Weitere Tipps gegen Reizdarm

Bei den Hausmitteln geht es hauptsächlich darum, einzelne Beschwerden und Symptome zu behandeln und zu lindern. Häufig hängen diese aber zusammen, sodass eine Linderung mehrerer Beschwerden erzielt werden kann. Auch dies ist natürlich individuell.

Tee und Kräuter gegen Reizdarm RDS

3. Wärme

Dies ist bei akuten Bauchschmerzen und Krämpfen meist der erste Schritt. Und dies auch aus gutem Grund. Die Wärme entspannt unsere Muskeln und kann so Schmerzen lindern. Dabei ist völlig egal, ob Wärmflasche, Heizkissen oder Badewanne – Hauptsache warm. Allerdings sollte man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Wärmflaschen also nie direkt auf die Haut legen, sondern über der Kleidung und eventuell noch in ein Handtuch wickeln.

4. Tee

Wärme von Innen hilft ebenfalls. Die richtige Tee-Wahl auch. So können Kräuter wie Kümmel, Anis, Fenchel, Baldrian oder Pfefferminz Beschwerden zusätzlich mindern.

5. Kraft der Kräuter

Nicht nur als Tee können Kräuter helfen. Auch in anderer Form verschaffen sie Linderung. Bei akuten Krämpfen kann man zum Beispiel auf Pfefferminzöl-Tabletten zurückgreifen.

6. Wasserbindende Lebensmittel

Bei leichtem Durchfall kann es schon ausreichen, wasserbindende Lebensmittel zu konsumieren. Zu diesen gehören unter anderem Bananen und Äpfel. So erwischt man gleichzeitig noch ein paar Vitamine und ist im besten Fall den Durchfall los.

7. Viel Trinken

Dies ist immer wichtig, vor allem aber bei Durchfall. Durch den wässrigen Stuhl verlieren wir viel Flüssigkeit und müssen unbedingt nachtanken. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung ist Cola allerdings eher kontraproduktiv. Sie enthält kaum Elektrolyte, dafür aber Kohlensäure und eine gehörige Ladung Zucker. Von beidem sollten Sie bei Darmproblemen einen großen Bogen machen.

8. Tagebuch

Wie bereits erwähnt, kann es hilfreich sein, Tagebuch zu schreiben. Hier können Sie Ihre Ernährung, den Tagesablauf und Beschwerden notieren. Nach einiger Zeit werden Sie sehen, dass sich Muster erkennen lassen. Dies könnte zum Beispiel ein bestimmtes Lebensmittel sein, dass Ihre Beschwerden auslöst, oder aber besonders stressige Tage. Und auch, wenn Sie keine Muster erkennen, kann ein Tagebuch etwas bewirken: Wenn Sie alles gewissenhaft aufschreiben, werden Sie sich bewusster Ernähren, was bereits erste Verbesserungen zeigen kann.

9. Nicht zurückziehen

Und auch wenn es schwer fällt: Sie dürfen sich jetzt auf keinen Fall aus dem Leben zurückziehen. Treffen Sie Freunde, gehen Sie auf Reisen und unternehmen etwas. Die Psyche spielt beim RDS eine große Rolle, daher kann es schnell zum Teufelskreis werden, wenn Sie sich nun abschotten.

10. Stress vermeiden

Um Stress zu vermeiden ist ein geregelter Tagesablauf wichtig. Außerdem sollten Sie täglich Phasen der Entspannung einplanen. Hierbei können Yoga oder Meditation helfen. Autogenes Training ist ebenfalls eine oft empfohlene Methode.

11. Bewegung

Durch Bewegung kommt nicht nur der Darm in Schwung – sondern auch unser Gemüt. Wer regelmäßig Sport treibt, ist meist viel ausgeglichener und entspannter, auch in stressigen Situationen.

Effektive Mittel sind:

  • Wärme
  • Tee
  • Kraft der Kräuter
  • Wasserbindende Lebensmittel
  • Viel Trinken

Wärme gegen Bauchschmerzen Reizdarm RDS

Viel Trinken bei Durchfall Reizdarmsyndrom RDS

Bei Darmproblemen nicht zurückziehen RDS Reizdarm

Fazit:

Wer am Reizdarmsyndrom und dessen Symptomen leidet ist nicht allein. Es sind mehr Deutsche betroffen, als es meist den Anschein macht.
Die Behandlung setzt nicht auf irgendwelche Wundermittel oder Medikamente, sondern kann ganz natürlich über unsere Lebensweise geschehen. Vor allem die Ernährung spielt eine große Rolle, um unseren Darm nicht zu sehr zu belasten.
Auch eine vollständige Darmentleerung, ohne strapazierendes Pressen, ist in diesem Fall äußerst wichtig. Mit unserem HOCA Toilettenhocker gelingt dies ganz leicht. Nicht um sonst wird er vom Morbus Crohn Verband (SMCCV) empfohlen.